Unser Team trägt Mundschutz

Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen

Die aktuelle Coronavirus-Situation stellt uns alle vor neue Herausforderungen – sowohl als Menschen und auch als Unternehmer.

Eins haben wir dennoch immer klar im Blick: Stets alles zu geben für Ihr bestes Hörvermögen und natürlich Ihre Gesundheit! Deshalb sind wir jetzt wieder mit den gewohnten Leistungen für Sie da, nachdem wir unsere Schutz-Maßnahmen und Hygiene-Standards in den letzten Wochen noch mal deutlich ausgebaut haben. Wir begrüßen Sie freundlich mit einem Mundschutz und bei den Anpassungen tragen wir zu Ihrem Schutz ein Visier. Melden Sie sich gerne vorab telefonisch in den entsprechenden Filialen um einen Termin zu vereinbaren, damit wir uns Zeit für Sie nehmen können und auch um zu garantieren, dass nicht zu viele Kunden auf einmal im Fachgeschäft sind.

Unser Hygienekonzept Öffnungszeiten



Schnittmuster für Maskenhalterung am Hinterkopf


Hier können Sie sich ein Schnittmuster für einen Maskenhalter herunterladen, um zu verhindern, dass beim Tragen einer Mundschutzmaske Ihre Hörgeräte heraus fallen.


Zum Schnittmuster



Hygienekonzept anlässlich COVID-19 Pandemie


Wie ein Freund informieren wir Sie hier über unsere Hygienestandards und geben einige allgemeine Informationen zu SARS-CoV-2. Hoffentlich nicht zu viel, nicht zu wenig und möglichst verständlich.


Voraussetzungen
SARS-CoV-2 wird über Tröpfcheninfektion aus den Sekreten und über das Aerosol des Atmungstraktes sowie über Körperkontakt übertragen.

Bereits zwei Tage vor Ausbruch der Erkrankung können Viren von infizierten Personen verbreitet werden. Dabei wurde in einer kürzlich in der Zeitschrift „Nature“ veröffentlichten Untersuchung gezeigt, dass die Vermehrung des Virus im oberen Rachentrakt in der ersten Woche und insbesondere am vierten Tag nach Symptombeginn außerordentlich hoch war. Weder im Blut, noch in Stuhlproben oder Urin konnten infektiöse Viren nachgewiesen werden. (10) Oft sind die Symptome insbesondere in der ersten Woche nach Erkrankung sehr schwach (auch bei Erwachsenen).

Die Erkrankung kann sogar vollständig symptomlos erfolgen, was vor allem bei Kindern und Jugendlichen häufig der Fall ist. Insbesondere diesem Umstand und der Art der Verbreitung über die Ausatemluft (Atemaerosol) ist es geschuldet, dass die Reproduktionsrate (R) schnell exponentiell stieg, sodass unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel zunächst am 18.03.2020 in einer öffentlichen Rede riet, möglichst Sozialkontakte zu vermeiden. Bereits in den folgenden Tagen hatte Hörakustik Schmitz damit begonnen, sich auf die weiteren Kontaktbeschränkungen vorzubereiten.

Am 22. März verkündete die Bundeskanzlerin die einschneidende Maßnahme der weitgehenden Kontaktsperre. Hörakustik Schmitz hat unmittelbar in der darauf folgenden Woche keine Neuanpassungen mehr vorgenommen, um seine Kunden, die mehrheitlich zur Risikogruppe gehören, zu schützen.

Da Hörakustik Schmitz zu den systemrelevanten Berufsgruppen zählt, wurde in den meisten der Filialen ein Notdienst mit strengen Hygienevorschriften eingerichtet, um die regionale Versorgung der Kundschaft sicherzustellen. Weiterhin wurde ein versandkostenfreier Batterie- und Zubehör-Versand eingerichtet.

Durch diese in einem frühen Stadium eingeleiteten einschneidenden Maßnahmen haben wir es in Deutschland zweifellos für einen hohen Preis erreicht, dass wir seit dem 17. April nur einen linearen Anstieg von Corona-Erkrankungen haben und seitdem die Reproduktionsrate (R) dadurch vorerst unter 1,0 gesunken ist. (Die Reproduktionsrate (R) sagt aus, wie viele Menschen von einem an Corona erkrankten Menschen im Durchschnitt angesteckt werden. Erst bei einem Wert unter 1,0 reduziert sich die Zahl der Infezierten.)

Wir bei Hörakustik Schmitz sind uns bewusst, dass nach der Lockerung der Kontaktbeschränkungen die Infektionsgefahr jetzt erheblich gestiegen ist. Die vollzogene Lockerung ist aus unserer Sicht dennoch richtig, da es lt. Expertenmeinung bei einer Reproduktionsrate (R) um 1,0 nicht zu einer Überlastung unseres Gesundheitssystems kommt.

Wir sehen drei Möglichkeiten für eine Normalisierung der Situation wie vor der Corona-Pandemie:
  1. Es kommt zu einer sog. Herdenimmunität
  2. Es wird ein Impfstoff gegen SARS-CoV-2 entwickelt, zugelassen und in ausreichender Menge produziert
  3. Es wird ein Medikament entwickelt, zugelassen und in ausreichender Menge produziert
Unter Berücksichtigung der derzeitigen Nachrichtenlage, wird wahrscheinlich keine der drei Möglichkeiten schneller als in 18 Monaten verfügbar sein. Wir haben uns insofern auf eine viele Quartale andauernde Zeit eingestellt, in der wir unter Anwendung unserer strengen Hygienemaßnahmen unsere Kunden versorgen dürfen.

Eine aktuelle Zusammenfassung des gegenwärtigen Kenntnisstands zu SARS-CoV-2 findet sich im jeweils aktuellen “Steckbrief SARS-CoV-2“ des Robert-Koch-Instituts (RKI) (3).
Allgemeine Maßnahmen
An unserem Hygienekonzept erkennen Sie, dass Ihr Wohl bei uns an erster Stelle steht, wir mitdenken und dass wir Empfehlungen und Hygieneanweisungen mit unserer Tätigkeit abgleichen sowie vielfach zu lesende Empfehlungen (Einmalhandschuhe) für unseren Bereich aus guten Gründen ablehnen (s.u.). Bei uns können Sie sich sicher fühlen, denn wir denken mit ...wie ein Freund.

Wer uns kennt, weiß, dass wir immer etwas mehr leisten und immer etwas besser sein wollen. Beispielhaft sei hier genannt, dass wir nicht die üblichen Plexiglasscheiben als Schutzscheibenmaterial verwenden. Über die vermutlich lange Nutzungszeit zerkratzt bei entsprechender Desinfektion das Plexiglas und bietet durch die entstehende raue Oberfläche schlechtere Möglichkeiten zur Desinfektion. Glas ist deutlich hygienischer und bietet Ihnen mehr Schutz. Wir haben uns aus diesem Grund für Glasscheiben entschieden.
Hygiene-Maßnahmen
Hörakustik Schmitz verfügt traditionell über ausreichende Mengen zur Handdesinfektion sowie zur Oberflächendesinfektion. Hörakustik Schmitz folgt der Empfehlung von Medizinern und des RKI (Robert-Koch-Instituts) (3), dass regelmäßiges sowie richtiges (gründliches) Händewaschen bei gleichzeitig mindestens täglicher Handpflege die beste Form der Handhygiene für unsere Berufsgruppe darstellt.
An den Waschbecken bei Hörakustik Schmitz werden von jeher Einmal-Papier-Handtücher verwendet. Darüber hinaus ist es bei Hörakustik Schmitz seit vielen Jahren Standard, dass in jedem Raum ein Hand-Desinfektionsspender zur Verfügung steht. Hörakustik Schmitz empfiehlt für die Tätigkeiten des Hörakustikers nicht das Tragen von Einmalhandschuhen. Für medizinische Fachkräfte sind einmal Handschuhe sinnvoll. Für Hörakustiker bieten Sie mehr Nachteile als Vorteile und täuschen eine trügerische Sicherheit vor (ausführliche Begründung in den im Anhang angegebenen Quellen) (3). Unsere Hörakustiker sind mit individuellem FFP3-Mund- und Nasenschutz ausgestattet sowie einem Gesichtsvisier. Das Gesichtsvisier dient einerseits als zusätzlicher Schutz bei Annäherungen an den Kunden, wenn diese näher als 1,50 m sind. Es ermöglicht anderseits aber auch Schutz in besonderen Situationen und bei stärker schwerhörigen Kunden, dass die Mundbedeckung möglicherweise abgenommen werden muss, um dem Kunden das Absehen des Mundbildes zu ermöglichen; in diesem Falle darf es keine Annäherung dichter als 1,50 m geben und der Akustiker muss das Gesichtsvisir tragen und sich zusätzlich hinter der Schutzscheibe befinden. In diesem Fall ist der Kunde sowohl durch die Schutzscheibe, als auch durch das Gesichtsvisier geschützt.

Die Einhaltung der Husten-Etikette (Husten in die Armbeuge) ist für unsere KollegINNen (MitarbeiterInnen) selbstverständlich, auch wenn eine Mundbedeckung getragen wird.

Wir vermeiden jegliche direkte Berührungen unserer Kunden sowie unter den Mitarbeitern. Selbstverständlich erfolgt kein Händeschütteln oder gar Umarmen. Wir unterlassen es bei uns selbst, uns in die Augen, die Nase und den Mund zu fassen. Der Mindestabstand von (1,5 bis) möglichst 2 m soll nur im notwendigen Einzelfall unterschritten werden.
Soziale Kontakte
Weiterhin bitten wir unsere KollegINNen (MitarbeiterInnen) und erinnern regelmäßig daran, dass sie ihre sozialen Kontakte im privaten Bereich zum Schutz unserer Kundschaft auf ein absolutes Minimum weiterhin beschränken, denn wir bei Hörakustik Schmitz sind tatsächlich ...wie ein Freund.
Symptomkontrolle
Unsere KollegINNen (MitarbeiterInnen) werden aufgefordert, eine tägliche Symptomkontrolle bei sich durchzuführen. Bei möglichen Symptomen oder Unklarheiten kommt der Mitarbeiter nicht zum Arbeitsplatz und kontaktiert seinen Hausarzt.
Servicetermine und Hausbesuche
Es bleibt dabei: Kontakte untereinander müssen auf ein Minimum reduziert bleiben. Daraus folgt, dass wir keine prophylaktischen Service-Termine durchführen werden. Wartungsarbeiten werden wir zunächst nur bei tatsächlichem Bedarf, also im Falle auftretender Probleme durchführen, wie z. B. harter Schallschlauch, Defekte am Hörgerät oder Druckstellen der Otoplastik.

Wir führen aktuell keine Hausbesuche durch, da die hygienischen Anforderungen nicht sichergestellt werden können.
Personenanzahl im Geschäft
Anzahl der Personen im Ladengeschäft:

Die Anzahl richtet sich nach den im Wartebereich vorhandenen Stühlen (Mindestabstand der Stühle zueinander 1,50 m)

Plus
1 Kunde pro Servicebereich.
Plus
Maximal 2 Kunden im Bereich vor dem Empfangstresen mit einem Abstand zueinander von mindestens 1,50 m.
Plus
1 Kunde pro Hörraum (nur in Ausnahmefällen mit einer Begleitperson und auch nur dann, wenn diese in häuslicher Gemeinschaft mit dem Kunden lebt oder ähnlich z. B. Pfleger oder Betreuer)
Zutritt und Behandlung von Kindern in Geschäften
Kinder sind oftmals asymptomatische Ausscheider von SARS-CoV-2 und stellen daher ein erhöhtes Risiko für die übrigen Kunden dar.

Deshalb ist Kindern - so sehr wir sie lieben - der Zutritt zu den Geschäften verwehrt, sofern sich andere Kunden darin aufhalten, die älter als 50 Jahre sind oder einer der Risikogruppen lt. RKI (3) angehören.

Kinderanpassungen werden momentan daher nur in unserem Kinderhörzentrum in Bremen durchgeführt (dort fühlen sich die Kinder ohnehin viel wohler) oder in begründeten Notfällen außerhalb der normalen Öffnungszeiten in den Filialen. Wartungsarbeiten an Hörsystemen von Kindern können ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung durchgeführt werden.
Maßnahmen und Verhalten am Empfang und Service
An der Eingangstür wird ein Eintrittsampelschild verwendet, sodass ab Überschreiten der maximalen Kundenanzahl die Kunden gebeten werden, draußen zu warten.

Es ist ganztägig stets eine Mundbedeckung mit möglichst hoher Schutzklasse vom akustischen Fachpersonal zu tragen. Jeder Kunde erhält von uns seine eigene Gesichtsmaske, sobald er beim Betreten des Geschäfts begrüßt wird, falls er keine eigene dabei hat. Falls der Kunde mit der Handhabung nicht zurechtkommt, helfen wir ihm beim Anlegen der Maske.

Unsere Kunden waren bisher immer eine Bewirtung mit Kaffee, Tee, Wasser und Keksen bei uns gewohnt. Wir bedauern es sehr, dass diese freundliche Geste den Hygienemaßnahmen zum Opfer fällt.

Bargeld: Wir bevorzugen bargeldlose Bezahlung, nehmen aber Bargeld in einer Kunststoffschale vom Kunden entgegen und geben das Rückgeld darauf retour. Nach dem Kontakt mit Bargeld sind die Hände zu waschen.
Maßnahmen und Verhalten im Hörraum (Hörgeräteanpassung)
Der Akustiker hat sich stets vor einem Kundentermin und nach einem Kundentermin die Hände zu waschen (keine Verwendung von Handdesinfektionsmittel; es ist in diesem Fall nicht notwendig und nicht sinnvoll.). Ebenso wird der Kunde aufgefordert, sich vor dem Termin die Hände zu waschen. Wenn der Kunde dieses ablehnt, darf er ausnahmsweise Hand-Desinfektionsmittel verwenden.

Alle Termine und Kontakte bei uns in den Filialen sollten stets so kurz wie möglich gehalten werden. Das gilt insbesondere für die Verweildauer im Hörraum. Nach der Benutzung unserer Hörräume werden diese gelüftet, um die Aerosolkonzentration zu verringern.

Zu Beginn eines jeden Kundenkontakts im Hörraum (und möglicherweise zusätzlich zuvor bei telefonischer Terminvereinbarung) stellen wir dem Kunden folgende Fragen:

  • Hatten Sie in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einem COVID-19 Erkrankten?
  • Haben Sie in letzter Zeit Fieber, Husten oder erhöhte Temperatur gehabt?
  • Hatten sie Atembeschwerden?
  • Wie fühlen Sie sich heute?
Wenn eine dieser Fragen mit „Ja“ beantwortet wird, dann muss sich der Kunde vor der Behandlung bei uns von seinem Hausarzt beraten/behandeln lassen. Das gleiche gilt, wenn der Kunde sich aktuell nicht wohl fühlt.

Falls die Fragen mit „Nein“ beantwortet werden, erfragen wir die mögliche Zugehörigkeit nach folgenden Risikogruppen (lt. Robert-Koch Institut) (3):

  • Alter > 50 Jahre
  • Krebserkrankung
  • Chronische Lungenerkrankung (z.B. Asthma, COPD)
  • Herz-/ Kreislauferkrankung (koronare Herzerkrankung, Herzinfarkt, Bluthochdruck)
  • Diabetes mellitus
  • Rheumatologische Erkrankung
  • Chronische Lebererkrankung
  • Multiple Sklerose
  • Lähmungen (z.B. nach Schlaganfall)
  • Organtransplantation
  • Starke Raucher
Falls ein Kunde zu dieser Risikogruppe zählt und dennoch eine Anpassung von Hörsystemen durchführen lassen möchte, erbitten wir eine schriftliche Zustimmung auf einem vorbereiteten Formular.

Wir vermeiden jegliche Gesprächssituation, die frontal bei weniger als 1,5 m stattfindet. Bei der Platzierung von Hörsystemen oder notwendigen Diagnosen und Messinstrumenten am Ohr des Kunden findet eine seitliche Annäherung an das Ohr des Kunden statt. Die Dauer der Unterschreitung des Mindestabstandes von 1,5 m muss so kurz wie möglich gehalten werden. Immer wenn der Mindestabstand von 1,5 m unterschritten wird, ist zusätzlich zur Mundbedeckung ein Gesichtsvisier vom Akustiker zu tragen. Zusätzlich ist der Kunde vor der Annäherung darauf hinzuweisen, dass er weiterhin geradeaus auf die Schutzscheibe schauen soll und sich nicht zum Akustiker drehen soll, während dieser seitlich am Ohr arbeitet. Darüber hinaus bitten wir den Kunden, während des Vorgangs nicht zu sprechen und ggf. Handzeichen zu geben. Dieses gilt auch im Falle einer Otoskopie.

Die Otoskopie erfolgt vorzugsweise auch mit einem Video Otoskop. Lediglich bei der Abformung muss dann ein übliches Otoskop bei dichterem Abstand verwendet werden. Die hygienische Behandlung erfolgt, so wie bisher, durch Desinfizieren der Trichter.

Nach dem Anpasstermin mit dem Kunden im Hörraum werden dort alle Oberflächen insbesondere in der Umgebung des direkten Kundenkontakts desinfiziert. Dieses umfasst insbesondere Tischflächen, Armlehnen der Stühle, gegebenenfalls Schutzscheibe, Türklinken sowie alle benutzten Geräte. Klimaanlagen dürfen verwendet werden. Sie stellen, wenn überhaupt, nur ein untergeordnetes Übertragungsrisiko dar.
Nachverfolgung
Alle Kundenkontakte werden in unserem Kalender namentlich (Vor- und Nachname) vermerkt, damit bei einem Corona-Verdachtsfall mögliche Kontakte nachvollzogen werden können.

Mitarbeiter, die engen, ungeschützten Kontakt mit einem SARS-CoV-2 positiven Menschen hatten, müssen in jedem Fall eine strenge Symptomkontrolle/häusliche Quarantäne über 14 Tage einhalten und eine Beratung durch den Hausarzt sowie eine Diagnostik auf SARS-CoV-2 durchführen.

Mit den vorstehenden lückenlosen Maßnahmen gewährleisten wir -...wie ein Freund- eine hohe Sicherheit, so dass eine Ansteckung mit COVID-19 bei dem Besuch bei bestmöglich vermieden werden kann.
Lieber Händewaschen als Einmalhandschuhe
Unsere ausführlichen Argumente finden Sie in diesem PDF:
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